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Theaterpädagogik
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Feuer, Erde, Wasser, Luft

Ein Figurentheaterprojekt

Beteiligte:
Neumark-Grundschule Schöneberg
Erzähltheater Lingulino mit Claudia Maria Franck;
Projekttage wurden unterstützt von: Schauspiel, Musik: Elisabeth Grünwald und Vera Hüller, Figurenbau: Claudia Hartwig und Shona Thinius

Gefördert vom
Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg mit Mitteln aus dem Berliner Projektfonds  Kulturelle Bildung

Zeitraum: Mai 2010 bis Ende November 2010

Einmal wöchentlich, im Stundenplan der Ganztagsschule integriert, haben die Schüler „Theater“. Über die Annäherung an die Vier Elemente durch Traumreisen, Theaterpädagogisches Spiel und Malen entstanden Figurenentwürfe zu Phantasiewesen. Begleitet wurde dieser Prozess durch Aktionen in anderen Unterrichtsfächern, wie z.B. das Einüben eines passenden Liedes im Musikunterricht, Ausflüge, z.B, aufs Tempelhofer Feld um Luft und fliegende Drachen zu erleben, u.a.
Schließlich musste sich jedes Kind für einen Entwurf entscheiden, die Figuren entstanden im Wesentlichen innerhalb eines langen Projekttages.
Nun begann die Probenarbeit – was können diese Wesen erleben, wer sind sie überhaupt? Und wie spielt man mit ihnen? Und wie bekommen wir eine Geschichte zusammen?

Warum Figurentheater? Die Klasse hatte sich schon mit verschiedenen Theaterformen beschäftigt – Figurentheater war noch nicht darunter. Zudem haben hier auch Kinder, die entweder überhaupt lieber Bauen und Basteln einen Zugang zum Theater, als auch Kinder, die durch die Vermittlung einer Figur eher Sprechen und Agieren wollen und können, als wenn sie selber als Person im Mittelpunkt stehen. Ganz klar war von Anfang an, dass es ebenso Elemente des Erzähltheaters geben wird, da dies die Darstellung einer Geschichte ungemein erleichtert (man macht aus Kindern nicht innerhalb weniger Stunden Puppenspieler), als auch eine instrumentale Begleitung des Stückes durch diejenigen, die grade nicht spielen. Eine logistische Herausforderung für alle!
Und wie entsteht nun eine Geschichte? Natürlich spiegeln sich in den selbstgeschaffenen Figuren die Kinder und so erleben die Wesen ganz normale Dinge: Da geht es um Freundschaft, um Verlust der Familie, um das Essen und den Streit darum; aber es geht auch um die Unmöglichkeit zu Sprechen – und diese Geschichte wird im Mittelpunkt der Vorstellung stehen. Ganz klar ist: die paar Monate sind zu wenig, um das Potential der Figuren und Spieler voll auszuschöpfen. Die Vorstellung kann nur einen Zwischenabschluss darstellen.