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LINGULINO in der Kita

Sie möchten das Kindertheater direkt in Ihrer Kita haben? Kein Problem, alle Stücke sind transportierbar – doch um eine optimales gemeinsames Erlebnis zu haben, bitten wir folgendes zu beachten:

Bitte sorgen sie für eine Parkmöglichkeit, zumindest eine Auslademöglichkeit. Sagen sie vorher Bescheid, wenn Treppen bewältigt werden müssen.

Schön ist es, eine Ansprechpartnerin vor Ort zu haben, die uns einweist und die Örtlichkeiten erklärt, die man auch fragen kann, falls etwas fehlt, ein Glas Wasser, etc

Heizen sie den Raum minimal! 40 sitzende Kinder erzeugen genug Wärme.

Optimal ist für jedes Stück eine klare freie Wand als Hintergrund, ohne Spielgeräte, ohne Fenster etc. Sprechen Sie vorher ab, ob Verdunklung nötig ist.

Auch bei Vorstellungen in der Kita ist die Altersempfehlung ausschlaggebend. Bitte halten sie sich daran, auch wenn Sie gerne ALLE Kinder in der Vorstellung hätten – es gibt kein Stück, dass für eineinhalbjährige und sechsjährige funktioniert.

Vom Alter abhängig ist auch die Zahl der Zuschauer: Je kleiner die Kinder, desto weniger. Faustregel, auch wenn es finanziell schwierig ist: Alter mal 10 (z:B. 25 Zweieinhalbjährige, 60 6- Jährige, 40 bei gemischt.  WARUM? Je kleiner die Kinder, desto unfokussierter ist ihre Aufmerksamkeit, schnell schlägt Neugier in Überforderung um, wenn sie versuchen sowohl die Großen, als auch die Erzieherinnen als auch das merkwürdige Geschehen auf der Bühne zu beobachten. Buchen sie zur Entspannung aller lieber eine Doppelvorstellung.

Bitte überlassen sie den Aufbau des  Zuschauerraumes nicht allein der Spielerin. Je durchdachter und ordentlicher Matten, Kissen, Bänke, Stühle, Tische stufenförmig angeordntet sind, desto besser für die Athmosphäre während der Vorstellung.
Bitte setzen Sie bei gemischten Gruppen die Kleinsten NICHT nach vorne! Diese wissen doch noch gar nicht, wie Theater funktioniert. Womöglich fürchten sie sich vor der fremden Frau, die da so komische Sachen macht und groß direkt vor ihnen steht. Nein, überlassen sie die vorderen Plätze am besten den Größten, die auch schon gut mitmachen können – durch die Stufung der Sitzgelegenheiten sollten die Kleinen auch hinten im sicheren Schutz ihrer Bezugspersonen gut sehen können, und lernen so durch die Beobachtung der Großen, wie Theater funktioniert.

Feste und Theater: verständlich der Wunsch, Fasching oder Weihnachtsfeier durch ein Theaterstück bereichern zu wollen – leider ein fataler Irrtum: Ein Theaterstück steht für sich, erfordert Aufmerksamkeit und Muße, ist Erlebnis für sich. Ein Fest dagegen erzeugt Aufregung und Unruhe und Erwartungen. Wie sollen z.B. die Kinder mit dem kleinen Kaninchen mitfühlen, dass seine Mama sucht, während sie wissen, dass draußen der „Osterhase“ die Eier versteckt? Wie sollen sie in Faschingsverkleidung, die sie zeigen möchten, dem Spiel einer fremden Person folgen? Wie der Suche der Drei Spatzen nach einem warmen zu Hause folgen, wenn zuvor der Weihnachtsfotograf da war und danach der Weihnachtsmann kommt? Überforderung – Wenn Sie Fest und Vorführung vereinen wollen, laden sie doch Entertainer, Zauberer, Animateure ein (für 20min), aber nicht ein komplettes Theaterstück.

Bitte informieren sie sich auf der Website über das Stück, das sie einladen, kommunizieren sie das mit den Kolleginnen, andeutungsweise auch mit den Kindern. Überraschungen sind gar nicht so gut in der Kita. Wenn Erwartungshaltung und Realität zu weit auseinander klaffen, kann etwas völlig schief gehen, was unter anderen Umständen ein tolles Erlebnis gewesen wäre. (z.B. ein Kasperletheater wird erwartet, aber „Guten Morgen Rundherum“ wurde eingeladen).

Soweit unsere Erfahrungen in den letzten 20 Jahren – wir können nur hoffen, dass diese Ausführungen für Sie ein Denkanstoß sind.