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Theaterpädagogik
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Der Starke Knees und der Meertroll

nach einem schwedischen Märchen

„Einmal, vor langer ,langer Zeit, als die Leute noch Holz für ihren Herd im Wald sammelten, und Beeren, die sie zu Marmelade einkochten, und Pilze, die trockneten sie für den Winter – zu solcher Zeit also ging einmal eine arme Witwe in den Wald Holz sammeln. Und im trocknen Laub am Boden sah sie etwas schimmern. Und war neugierig und ging hin. Und da lag da ein Ei, ein merkwürdiges, großes, blau gesprenkeltes Ei.“
Keine Gans, kein Küken – ein Junge schlüpft aus dem Ei – aber was für einer!!! „Erst Essen“ ist sind seine ersten Worte und so wächst Knees heran: Er isst und isst und wird dabei stark. So stark, dass die Stärke zum Problem wird. Reißt Bäume aus, wo er sie doch nur beschneiden soll, dem Schmied zerschlägt er den Amboss und in der Schlossküche gibt’s statt Salzkartoffeln Kartoffelbrei. Wohin nur mit dieser enormen Kraft? Endlich findet sich DIE Aufgabe für Knees: Meertrolle müssen besiegt werden …
Ein Märchen über urwüchsige Sinnlichkeit, überbordende Kraft und die Schwierigkeit einen Platz in der Welt zu finden. Ein Märchen über die eigenen Ängste, die Ungeheuer und Albträume, die besiegt werden müssen und besiegt werden können – aber eben nicht durch rohe Gewalt….Ein Märchen, gespielt, gesungen und erzählt mit einfachsten und überraschenden Mitteln und vielen vielen Musikinstrumenten

Länge: ca. 55 min
Premiere Märchentage 2007
Geeignet für Familienvorstellungen oder Kindergruppen, Vorschule bis ca. 4. Klasse.